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WARUM JESUS? Teil1

Warum brauchen wir gerade Jesus Christus
als Heiland, Erlöser und Eretter?

Der Ursprung der Sünde

Wir dürfen von den folgender Tatsache ausgehen: Wo ein HEIL angeboten wird, musste früher ein UNHEIL geschehen! Das war der Sündenfall. Gott will, dass der Mensch den Ursprung der Sünde gut versteht! Sollte uns das nicht gelingen, werden wir auch nicht verstehen, warum die Sündenvergebung in und durch Jesus Christus unbedingt nötig ist! Denn, warum soll ein Mensch Medizin einnehmen, wenn er nicht darüber aufgeklärt wird, dass er krank ist?
Eine Heilsgeschichte hat nur dann einen Sinn, wenn es irgendwann eine Unheilsgeschichte gegeben hat. Wegen dem Sündenfall befindet sich der Mensch in einem restlos verlorenen Zustand. Gott aber will die Menschen in dem Zustand des HEILS, aus dem die Schöpfung gefallen ist, zurückführen!

„Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.“ (Johannes 3,16)  

Im Anfang …

„Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde.“ ‘
(1 Mose 1,1)

Der Sündenfall Luzifers - Die Tragödie Nr. 1.  

In der gesamten Schöpfung gab es zwei Sündenfälle, zwei große Katastrophen, zwei Tragödien!

Gott, unser Schöpfer hat zuerst in der für uns unsichtbaren Welt die Engel geschaffen, Persönlichkeiten mit Verstand und mit einem freien Willen! Luzifer war das höchste Geschöpf Gottes, beschenkt mit Weisheit und vollkommen an Schönheit. Seine Aufgabe war, die Herrlichkeit Gottes zu hüten, und an dem Thron Gottes zu dienen. Bis zu seinem Fall war er „der Premierminister Gottes.“

Dann wurde Sünde an ihm gefunden. Als Wächter über die Heiligkeit Gottes hatte er Zutritt zum Himmel. Er wollte aber nicht dienen, sondern herrschen! Er wollte sich in seinem Stolz und Hochmut über Gott erheben und den Thron Gottes für sich in Anspruch nehmen. Er wollte sein wie Gott. Seine Selbstüberhebung wurde die Ursache seines tiefen Falles. Er sündigte aus freiem Entschluss. Gott antwortete darauf mit Gericht! (Jesaja 14,12-15).

Der Sündenfall Luzifers ist eine schreckliche Tatsache, eine Tragödie, mit verheerenden Folgen:

1. In der unsichtbaren Welt
2. Für die ganze Menschheit
3. Für die ganze Ewigkeit!

Luzifer ist:  

- Der erste Sünder in der geschaffenen Welt.
- Der erste Rebell gegen Gott.
- Der erste Verschwörer und Verführer zur Rebellion gegen Gott

Aus Luzifer ist der Satan geworden, aus den gefallenen Engeln die bösen Geister, die Dämonen.
 

Die Schöpfung

 „Gott sah an alles, was er gemacht hatte; und siehe da, es war sehr gut.“
(1 Mose 1,31)
 
Der Sündenfall Adams - Die Tragödie Nr. 2.

Der Mensch wurde nach dem Bilde Gottes geschaffen, zu einer Persönlichkeit mit Verstand und freiem Willen. Er war wunderbar gestaltet und ausgerüstet, um ein Herrscher über die Erde aber zugleich unter Gott dem Höchsten, Herrscher zu sein.

Im Garten Eden kommt der Teufel „maskiert“ in der Gestalt einer Schlange an den Menschen heran. Satan zeigt ihnen das Ziel, das er selbst hatte erreichen wollen: Sein wie Gott! Er tritt an Eva heran, er verführt sie. Das Wesen der Schlange/Satan kam in das Wesen Evas durch die Sünde. Dass sie auch ihren Mann verführt hat, war schon die Folge ihrer eigenen Sünde. Sie bekam auch eine Bezeichnung: Eva, die Mutter aller Lebenden! (Sünder.)

Adam sündigte bewusst. Daher wird in der Bibel Adam als derjenige genannt, durch den die Sünde in die Welt kam.

„Darum, gleichwie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen und durch die Sünde der Tod und also der Tod zu allen Menschen durchgedrungen ist, weil sie alle gesündigt haben.“ (Römer 5,12)

Adam hat das Gebot Gottes bewusst übertreten, stellvertretend für alle Menschen! Die Schlange konnte ihn nur an einer Stelle erreichen, dort, wo die Möglichkeit zu sündigen gegeben war: in dem Verbot Gottes.

 „Aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen; denn, welches Tages du davon isst, wirst du des Todes sterben.“ (1 Mose 2,17)

Die Sünde gegen Gott ist eine katastrophale Fehlentscheidung des Menschen.

Sie besteht darin, dass er das Wort Gottes loslässt, und das Wort des Teufels erfasst.

Der Mensch hat sich der Rebellion Satans gegen Gott angeschlossen. So wurde Satan auf den Thron gehoben, einer, der Gottes und Menschen Feind ist. So fand gewissermaßen ein „Regierungswechsel“ statt. Wegen der Sünde sind sie Sklaven Satans geworden. Satan wurde vorübergehend der „Gott dieser Welt“!

„Wenn aber unser Evangelium (frohe Botschaft) doch verdeckt ist, so ist es bei denen verdeckt, die verloren gehen, den Ungläubigen, bei denen der Gott dieser Welt den Sinn verblendet hat, damit sie den Lichtglanz des Evangeliums von der Herrlichkeit des Christus, der Gottes Bild ist, nicht sehen.“ (2 Korinther 4, 3-4) 
„Wer Sünde tut, ist der Sünde Knecht.”
(Johannes 8,34)

Gott antwortete auf den Sündenfall mit Gericht. (1 Mose 3,14-19)
Da wir alle aus demselben Blut stammen, sind wir von der Macht der Sünde vergiftet. Was bisher die grösste Freude war: „Mehret euch!“ wird fortan mit Schmerz verbunden sein, denn die Sünde wird in den Kindern fortgepflanzt. Gott spricht keinen Fluch über den Menschen aus, er ordnet aber sein Leben neu!

Die zwei Sündenfälle haben den ewigen Plan Gottes nicht verändert. Es muss in irgendeiner Weise im Plan Gottes gewesen sein, ohne dass Gott selbst zu ihrem Ursprung wurde. Im Plan Gottes sind Dinge eingeschlossen, die er zulässt, jedoch nicht verursacht. Gott hätte den Sündenfall verhindern können. Er wollte aber keine ferngelenkten Marionetten, sondern Menschen, die seine grosse Liebe und Güte freiwillig erwidern und dafür auch dankbar sind.

Wegen dem Sündenfall kamen in die Welt:

1. Der geistliche Tod
2. Der leibliche Tod
3. Der ewige Tod.

Der geistliche Tod das vor dem Sündenfall versprochene Gericht Gottes

Da der Mensch aus Geist, Seele und Leib besteht, begann das Gericht Gottes mit dem geistlichen Tod. Dies bedeutet, dass die Gemeinschaft mit Gott augenblicklich unterbrochen wurde. Die Menschen haben das Wesen Satans, die Rebellion in sich aufgesogen und wurden von der Lebensquelle abgeschnitten.

Eine abgepflückte Blume ist ein gutes Beispiel dafür.
Sie ist noch eine Zeit lang schön, sie duftet. Sie sieht lebendig aus, sie ist nützlich, aber in Wahrheit ist sie tot, denn sie ist von der lebendigen Pflanze - die sie hervorgebracht hat - abgeschnitten. Das ist bei den Menschen der geistliche Tod.

Auf dem breiten Weg

Dieser Weg ist das fortgesetzte Gericht Gottes, die Todeslinie, die mit Adams Sünde beginnt und in dem Feuersee endet!

Der breite Weg ist das Lebensgebiet des Menschen geworden. Er lebt nun im Machtbereich Satans.

Die ersten Menschen konnten nur Nachkommen nach ihrer Art zeugen, so trugen ihre Kinder von Geburt an eine Sündennatur in sich. Darum ist jeder Mensch, der auf dieser Welt geboren wird, ein Sünder. Wie treffend hat dies auch der König David nach seinem schweren Sündenfall erkannt:

„Seit mein Leben im Leib meiner Mutter begann, liegt Schuld auf mir; von Geburt an bestimmt die Sünde mein Leben!“ (Psalm 51,7)

Durch den Sündenfall wurde der Mensch genetisch destruktiv und leidet an grenzenloser Selbstüberschätzung! Er ist auf Selbstzerstörung, ja auf die Zerstörung des gesamten Planeten programmiert.

Sein Glaube heißt: Ich tue was ich will, und achte darauf, dass ich nicht ertappt werde! Er bildet sich ein, dass er in Freiheit lebt und es für seine Sünden keine Folgen gibt! Satan versprach vor dem Sündenfall Adam und Eva zu „sein wie Gott!“

Das Resultat war die nackte Pleite! Nach dem Sündenfall fragte Gott Adam „wo bist du?“ Durch die Manipulation und Irreführung Satans fragen heute die Menschen: „Gott, wo bist du?“

Es ist ein Hauptanliegen Satans, die Menschen über den Zorn Gottes in Unwissenheit zu lassen und den Sündenfall, der alles Böse auf der Welt erklärt, sowie seine eigene Existenz totzuschweigen. Durch die Ignorierung des Sündenfalles erreicht er, dass der Mensch an Gott verwirrt wird, die Welt nicht mehr versteht und im Informationslabyrinth sich ermüdet. Das erkennen wir auch an den Fragen, die die Menschen uns Christen stellen: „Wenn es einen Gott gibt, warum lässt er all das Unrecht zu?“ Oder: „Wo war Gott im 2. Weltkrieg, wo am 11. September?“

Satan kämpft ganz verzweifelt:

    ·Gegen Gott, weil Gottes Strafgericht gegen ihn unwiderruflich fest steht: Der Feuersee!
    ·Gegen alle Menschen, weil das Evangelium, die Sünden-vergebung nur für die Menschen gilt, nicht für den Satan und seine gefallenen Engeln!

Satan ist auch ein Charakterbaumeister! Er will, dass seine Knechte immer mehr seine Charakterzüge anziehen und seinen Willen tun! Er will aus ihnen „knetbare Massen“ formen, die immer weniger bereit und fähig sind, selbstständig zu denken.

Als Verführung verwendet er z. B. die Ideologien, verschiedene Arten von Götzendienst, Okkultismus, Abhängigkeiten, Ansehen und Habsucht usw.

Gerade im religiösen Bereich kann sich der Satansgeist sehr gut entfalten, weil der religiöse Mensch vieles glaubt, was in einer religiösen Verpackung steckt. Das Spinnennetz Satans bedeckt die ganze Erde. Nur sehr wenigen gelingt es, zu entfliehen.

Das Merkmal des breiten Weges sieht so aus: Einer verhilft dem anderen zum Tod! Gott sagt deshalb in Micha 7,6 so:

„Denn der Sohn behandelt den Vater verächtlich, die Tochter erhebt sich gegen ihre Mutter, die Schwiegertochter gegen ihre Schwiegermutter; die Feinde eines Mannes sind seine Hausgenossen!“ (Micha 7,6)

Oder auch so: Kain erschlug Abel. Es war Brudermord aus Neid und Eifersucht! Ja, das war nur der Anfang!

Der breite Weg verläuft unter dem Zorn und Fluch Gottes. Es ist ein Weg der Sünde und bitterer Sündenfolgen. Denn die Sünde ist der Leute Verderben! Es ist eine Straße der Lieblosigkeit, Traurigkeit, Feindseligkeit und des Geizes, eine Straße des Zweifels, der Enttäuschungen, Angst, Hoffnungslosigkeit und Depressionen. Es ist eine Straße der sinnlosen Ansichten und Nichtbegreifen der Zusammenhänge in der Welt.

zu Teil 2

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